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Hochzoller Advent 2018

Am 1. Adventswochenende 2018 veranstalten Hochzoller Vereine, Einrichtungen und Familien einen gemeinnützigen Adventsmarkt. Erstmals ist dieses Jahr auch die Wasserwacht Kuhsee mit einem Infostand am Adventsmarkt vor Ort.

Die Wasserwacht Kuhsee freut sich auf viele Besucher, nette Gespräche und über eine kleine Spende in die aufgestellte Spendendose.

Der gemeinnützige Adventsmarkt wird ermöglicht durch:
Pfarrgemeinschaft Hl. Geist und zwölf Apostel
Bürgertreff Hochzoll „Holzerbau“
Aktionsgemeinschaft Hochzoll

Rückblick auf das Jahr 2018

Ende des Jahres kann die BRK Wasserwacht Kuhsee / Spickel einen Rückblick auf das vergangene Jahr 2018 machen. An den Wachstationen am Naherholungsgebiet Kuhsee und am Hauptstadtbach im Stadtteil Spickel  wurden 7100 Stunden ehrenamtlich Dienst geleistet, 1 Hilfeleistung im Wasser und 1 Lebensrettung durchgeführt, 246 Erste Hilfe Leistungen erbracht, mehrere Patienten an den Rettungsdienst übergeben sowie 8 Einsätze mit der Schnelleinsatzgruppe abgearbeitet.

Rückblick 2015

Begonnen hat das Jahr 2018 mit mehreren Einswachdiensten an den Wochenenden und einem frühen Beginn der Badesaison. Neben den normalen Wachdiensten bei übermäßig sommerlichem Wetter betreuten die Wasserwacht Einsatzkräfte Veranstaltungen wie z.B. am Eiskanal, den Kuhsee Triathlon mit Nachtlauf, sowie mehrere Sanitätsdienste. Der Togoverein veranstatltete das „Africana 2018“ im Juni gegenüber der Wasserwachtstation am Kuhsee und wir konnten uns mit einem Infostand dabei präsentieren. Ein Highlight war auch dieses Jahr die Absicherung des Nabada´s in Ulm auf der Donau mit drei Motorrettungsbooten im Juli. Das Ferienprogramm vom Holzerbau Hochzoll besuchte die Wasserwacht Kuhsee im August. Die Kameraden der Einsatzgruppe Sonar übten mit der Wasserwacht Ortsgruppe Krumbach gemeinsam an einem Privatweiher bei Mindelzell im südlichen Landkreis Grünzburg. Anfang September machte eine Gruppe von Motorbootführern auf der Donau eine zweitägige Übungsfahrt mit den beiden Hochwasserbooten der Kreis-Wasserwacht Augsburg-Stadt. Der 2. „Blaulichttag der Wasserwacht Kuhsee“ Anfang September war der krönende Abschluß eines tollen Sommers 2018.

Besonders zu erwähnen ist, dass zu Anfang der Badesaison auf Grund von Baumfällarbeiten im Bereich des Herrenbaches die Schleusen bei der Wachstation Spickel geschlossen wurden und die Stadt Augsburg daraufhin ein Badeverbot am Hauptstadtbach aussprach, wagemutige Badegäste konnte das aber nicht abschrecken vor einem gemütlichen Bad im Kanal. Während der besonders heißen Tage verhängte die Stadt Augsburg ein Grillverobt an allen Grillplätze wegen einer sehr hohen Waldbrandgefahr. Die Wassertemperatur des Kuhsess war mit 27°C so hoch wie schon lange nicht mehr. Auf Grund des fehlenden Regens ist der Wasserstand im Lech mehrere Monate auf einem niedrigen Niveau und die Kanäle konnten nicht mehr zu 100% mit Wasser versorgt werden.

Unsere Jugendgruppe hatte dieses Jahr auch einige Höhepunkte. Nach der Vorbereitung in Theorie und Praxis über den Winter wurde beim Rettungsschwimmwettbewerb „JuBeL 2018“ mitgemacht und mehrere erste Podiumsplätze erreicht. Somit wurden die Mannschaften für den Sepp-Linder-Pokal qualifiziert. In den Pfingstferien verbrachten die Jugendlichen fünf erlebnisreiche Tage im Großzeltlager “Abenteuer Siedeln“ des BRK Schwaben in Legau bei Memmingen. Ab dem 01. Mai traf sich die Jungend donnerstags ab 18:00 Uhr an der Wachstation Kuhsee zur Gruppenstunde mit verschiedenen Themen. Während des Wachdienstes an den Wochenenden oder in den Ferien waren die Jugendlichen regelmäßig an den Wachstationen vor Ort und konnten die Abläufe des Wachdienstes erleben.

Auch Aus- und Fortbildungen wurden durchgeführt wie z.B. Rettungsschwimmabzeichen, Erste Hilfe Ausbildung, Sanitätsausbildung und Wasserretterausbildung. Während des Winters mit einer geschlossenen Eisdecke auf dem Kuhsee konnte die Eisrettung geübt werden. Weiterhin wurden vier Einsatzkräfte dieses Jahr als Bootsführer im Wasserrettungsdienst ausgebildet. Im Herbst konnten zwei Kameraden die Ausbildung zum SEG Gruppenführer besuchen. Drei Kameraden der Ortsgruppe sind in die Wartung der automatischen Rettungswesten geschult worden und können nun tatkräftig die Kameraden der „Wartungsstation 501“ unterstützen.

Ab dem ersten Donnerstag im Oktober 2018 startet die BRK Wasserwacht Kuhsee / Spickel mit ihrem wöchentlichen Wintertraining im Spickelbad. Treff ist bis 17:50 Uhr am Nebeneingang vom Spickelbad. Bis ca. 20:00 Uhr wird auf drei Bahnen das Schwimmtraining für die Jungaktiven der Wasserwacht durchgeführt. Ziel des Schwimmtrainings ist die Ausbildung unserer Jugend zu Rettungsschwimmern und die damit verbundene Abnahme von Rettungsschwimmabzeichen. Weiterhin wird die körperliche Fitness unserer Jugendlichen und Erwachsenen für den Wachdienst im Sommer aufrechterhalten.

Helfende Hände für die Rettungswesten – Wartungsstation 501

Nach dem Aufruf beim Helfertag im Frühjahr 2018  von Georg Schaller (Leiter der AG Rettungswesten der Wasserwacht Bayern und Leiter der Augsburger Wartungsstation) über neue helfende Hände in der Rettungswesten – Wartungsstation nahemen sich die drei Kameraden Stefan Bär, Julian Flöther und Michael Messtorff aus der Wasserwacht Ortsgruppe Kuhsee / Spickel der Sache an.

Ich liebe neue Aufgabgen, denn sie spornen mich an.

von Louis Pasteur 1822-1895

Vom Leiter der AG Rettungswesten höchstpersönlich wurden die „Newcomer“ in die Regularien zur Wartung  und Prävention eingewiesen und geschult. Hauptaugenmerk liegt hierbei bei den neuen automatischen Rettungswesten vom Typ „SECUMAR ALPHA 275-3D Harness BRK„, welche  von der Wasserwacht Bayern zum Beginn der Saison 2018 neu beschafft worden sind. Weiterhin sind wichtige Einblicke in die Arbeit der AG Rettungswesten der vergangenen 20 Jahre vermittelt worden.

Rettungsweste Typ „SECUMAR ALPHA 275-3D Harness BRK“

Im Herbst konnten die drei Kameraden erfolgreich an der Zertifizierung der Wasserwacht Bayern teilnehmen. Insgesamt hat die Wartungsstation 501 in Augsburg nun ein Dutzend helfende Hände. Die Aufgaben der Kameraden umfassen die Bewältigung der regelmäßigen Wartungsarbeiten an den Rettungswesten und der Präventionsarbeit zum Umgang mit den Rettungswesten.

An der bayernweiten Zertifizierung in Augsburg nahmen von der Augsburger Wartungsstation noch Peter Schmittner (Ortsgruppe Augsburg-Ost) und Hans Hirt (Ortsgruppe Königsbrunn der KWW Augsburg-Land) teil.

Waldbrandgefahr: Grillplätze gesperrt – Info der Stadt Augsburg

Update vom 14.08.2018

Das absolute GRILLVERBOT an den öffentlichen Grillplätzen wurde von der Stadt Augsburg aufgehoben. Somit kann das Grillvergnügen wieder aufgenommen werden.


Die Waldbrandgefahr in Augsburg ist hoch. Das Grillen auf den öffentlichen Grillplätzen der Stadt Augsburg ist deshalb ab sofort verboten. Zu groß wäre die Gefahr, dass Funken auf umliegende Bäume und Wiesen überspringen und diese in Brand setzen.

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Aufgrund der anhaltend trockenen Witterung und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr ist das Grillen auf den öffentlichen Grillplätzen der Stadt Augsburg ab sofort untersagt. Der Waldbrandgefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes für die Region Augsburg liegt derzeit zwischen 4 und 5, wobei 5 das Maximum darstellt.

Die Grasflächen der öffentlichen Grillbereiche und die angrenzenden Gehölzbestände sind bereits stark ausgetrocknet. Die Gefahr eines Brandes durch Funkenflug oder die starke Hitzeentwicklung der Grillgeräte ist derzeit sehr hoch.

Erst länger anhaltender Niederschlag verringert die Brandgefahr. Sobald das Grillen wieder möglich ist, informieren wir auf www.augsburg.de/grillen. Wir bitten um Verständnis für die vorübergehende Maßnahme.

Außerhalb der ausgewiesenen Bereiche ist Grillen im öffentlichen Raum übrigens immer verboten. Dieses Verbot schützt Augsburgs Grünflächen und freut alle Parkbesucher, die Ruhe und frische Luft genießen. Auch Lagerfeuer sind untersagt.

Bitte an alle Raucher!

Das Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen bittet darum, glimmende Zigaretten vollständig zu löschen, bevor sie entsorgt werden. Vielen Dank.

 

Quelle: www.augsburg.de

Veränderte Wasserstände am Herrenbach bei der Wasserwachtstation Spickel

Update vom 08.06.2018

Das BADEVERBOT am Hauptstadtbach und Herrenbach wurde von der Stadt Augsburg aufgehoben. Somit kann das Badevergnügen wieder aufgenommen werden aber mit Abstand zu bekannten Gefahrenstellen.


AKTUELLE INFORMATION ZUM BADEPLATZ AM HAUPTSTADTBACH

Die Stadt Augsburg hat mit einer Allgemeinverfügung vom 25.05.2018 ein absolutes BADEVERBOT für den Hauptstadtbach und Herrenbach erlassen.

http://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/hochwasserschutz-baumfaellungen-am-herrenbach/

WIR BITTEN UM  BEACHTUNG!


Wichtiger Hinweis für alle Besucher des Badeplatzes am Augsburger Hauptstadtbach im Stadtteil Spickel: Auf Grund von VERÄNDERTEM WASSERSTAND ab der Schleuse in der Nähe der Wasserrettungsstation Spickel ist das SCHWIMMEN NACH ENDE DES BADEGEBIETES IN DEN HERRENBACH LEBENSGEFÄHRLICH!

DIE BRÜCKE UNTER DER FRIEDBERGER STRASSE DARF UNTER KEINEN UMSTÄNDEN DURCHSCHWOMMEN WERDEN! Durch die fast geschlossene Schleuse am Abzweig des Herrenbachs gibt es im dortigen Bereich lebensgefährliche Unterströmungen. Dass solche Veränderungen vom Wasserstand im Kanalnetz durchgeführt werden ist eher selten und deshalb auch so gefährlich für die Badegäste, denn es wird fast nicht bemerkt.

Stahlseil am Ende Badestrecke vom Hauptstadtbach
links die Pulvermühlschleuse am Kaufbach und rechts die Abzweigung in den Herrenbach
Schleuse am Abzweig in den Herrenbach mit gefährlicher Unterströmung

Der Herrenbach führt ab der Friedberger Straße nur eine geringe Menge an Restwasser. Betroffen von den geänderten Wasserständen ist das gesamte Kanalnetz, welches vom Herrenbach ab der Friedberger Straße gespeist wird, wie z.B. der Proviantbach, Hanrei- und Fichtelbach. Auch im Bereich der Kanustrecken wurde der Wasserstand gesenkt.

Wie  lange dieser veränderte Wasserstand so bleibt, ist der BRK Wasserwacht nicht bekannt! Wir appellieren daher an die Vernunft der Badegäste und bitten um die strikte Einhaltung des Badebereiches zur eigenen Sicherheit.

Für die Regulierung der Wasserstände im Kanalnetz ist das Tiefbauamt der Stadt Augsburg zuständig.

Schulungsreiches Wochenende am Kuhsee

Das zweite Mai – Wochenende der Saison 2018 war für die Wasserwacht Kuhsee ein schulungsreiches Wochenende. Unsere Bootsführer-Anwärter starteten jeweils Samstag- und Sonntagmorgen bei traumhaftem Wetter in die praktischen  Ausbildungsfahrten: Ablegen, Anlegen, Aufstoppen, das Wenden auf engem Raum sowie Kommandos und Knotenkunde. Während des Wachdienstes wurde von der Wachmannschaft mit den Anwesenden der Jugendgruppe Knotenkunde, Schwimmbrettrettung und die Rettung ins Motorboot geübt.

Wasserretter mit Motorboot bei einer Rettung

Für unsere Jung-Wasserretter wurde am Samstagabend nach Wachende eine praktische Übung mit der Schnelleinstatzgruppe durchgeführt. Nach einer fiktiven Alarmierung zu einer „Person im Wasser“ wurde die Wachmannschaft durch den Wachleiter aufs SEG Fahrzeug eingeteilt, in welchem sich die Wasserretter während einer „gemütlichen Runde“ über den nördlichen Kuhseeparkplatz komplett ausrüsteten. Am Kuhsee Westufer angekommen wurde das Motorboot der Schnelleinsatzgruppe zu Wasser gelassen, ein in Not geratener Schwimmer ausfindig gemacht, anschließend in das Motorboot gerettet und an Land gebracht. Für die Anwesenden der Wachstation und des diensthabenden Wachleiters war es auch eine gelungene Übung im Funken und der Dokumentation des Geschehens. Der Umfang der Übung entspricht dem geplanten Leistungsabzeichen der Wasserwacht Bayern und wurde von allen hochmotiviert und mit Bravour gemeistert.

Die SEG Mannschaft nach erfolgreicher Übung

Am Sonntag war trotz Muttertag, zusätzlich zur Ausbildung Motorboot und regulärem Wachdienst, auch der Kurs „Rettungsschwimmer im Wasserrettungsdienst“ der Kreis-Wasserwacht Augsburg-Stadt an der Station zur Ausbildung in Theorie und Praxis anwesend. Der Muttertag – Badetag am See wurde am späten Nachmittag durch aufziehende Unwetter vorzeitig beendet. Das verlängerte Wochenende verlief ohne größere Einsätze.

Danke an die Wasserwachtler an den Wachstationen. Unsere Freizeit, Ihre Sicherheit! Aus Spaß am Sport und Freude am Helfen

Wasserwacht Kuhsee & Krumbach üben gemeinsam mit 3D Sonar

Zum Start in die Wachsaison 2018 trafen sich die beiden  Sonar Gruppen der Wasserwacht Kuhsee und Wasserwacht Krumbach zu einer gemeinsamen Übung am 29.04.2018 an einem Weiher bei Mindelzell im südlichen Landkreis Günzburg.

Weiher bei Mindelzell

Am Weiher wurde das SEG Boot der Krumbacher Wasserwacht einsatzklar gemacht und mit 3D Soanr aufgerüstet. Anschließend wurde der ca. 1 Hektar große und uns allen unbekannte See erkundet. Mehrmals wurde die Besatzung gewechselt, Komandos geübt und das Sonarbild ausgewertet. Direkt vor Ort wurden am PC die Sonardaten ausgewertet und daraus eine Seekarte erstellt. Bei Traumhaftem Wetter war das ein guter Start in die Wachsaison 2018.

Lagebesprechung an Bord des Motorrettungsbootes

Ein Dank gilt an den Besitzer des Weihers, der es uns ermöglicht hat dort eine gemeinsame Übung zu machen.

 

Die Wasserwacht warnt vor dem Betreten von Eisflächen

Durch die frostigen Temperaturen der letzten Tage hat sich am Kuhsee und einingen anderen Gewässern in der Umgebung eine dünne Eisschicht gebildet. Daher warnt die Wasserwacht diese Eisschicht zu betreten. Das westliche und südliche Ufer des Kuhsees sind auf Grund der vorhandenen Quellzuflüsse besonders gefährlich, da ausströmendes warmes Grundwasser die Eisbildung behindert.

Quellzuflüsse am Kuhsee am westlichen Ufer – Lebensgefahr auf dem Eis
Winter am Kuhsee 1
Winter am Kuhsee

Generell kann die Wasserwacht keine Eisflächen zur Betretung freigeben.

Das  Betreten von Eisflächen erfolgt immer auf eigene Verantwortung und Gefahr.

Das Betreten von Eisflächen auf fließenden Gewässern ist Lebensgefährlich.

Spaziergänger und Wintersportler sollten aufgestellte Warnschilder unbedingt beachten. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen verliert ein ins Eis eingebrochener Mensch  innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken.

Kinder sind besonders gefährdet, weil die dünnen Eisflächen eigentlich stabil aussehen und am Ufer das Gewicht der Kinder halten können. Trauen sich Kinder jedoch nur wenige Meter weiter auf die Eisflächen, kann auch für sie das Eis zur tödlichen Gefahr werden. Eltern sollten unbedingt vor den Gefahren des Eises warnen und  aufklären.

Sollte es zu einem Einbruch ins Eis gekommen sein, bittet die Wasserwacht folgende Regeln zu beachten:

  • Laut um Hilfe rufen. 
  • Sofort Hilfe über die Notrufnummer 112 holen. 
  • In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät.
  • So wenig wie möglich bewegen, um möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren. 
  • Die eingebrochene Person beruhigen. 
  • Mit Hilfsmitteln wie Ästen, Eisrettungsleitern oder ähnlichen Gegenständen, die zur Verfügung stehen, die eingebrochene Person absichern. 
  • Nur ins eisige Wasser gehen, wenn eine weitere Person den Helfer mit einem Seil sichern kann. 
  • Den Verunglückten an Land bringen, in die stabile Seitenlage lagern und vor Kälte schützen bis der herbeigerufene Rettungsdienst eintrifft.

eisregeln_2017Weitere Informationen und Bilder zum Download finden Sie unter www.wasserwacht.de

 

Neue Eisrettungsleitern am Kuhsee

Durch die Stadt Augsburg, Amt für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen wurden neue Eisrettungsleitern hergestellt. Die Eisrettungsleitern wurden rund um den Kuhsee durch die Einsatzkräfte der Wasserwacht Kuhsee verteilt und stehen im Notfall auch der Öffentlichkeit als Rettungshilfsmittel zur Verfügung.

Eisrettungsleiter in Signalfarbe und mit Notrufnummer 112

Die Standorte sind:

  • Ostufer, Bootssteg der Wasserwacht am Fahnenmast
  • Ostufer, Höhe Volleyballfeld
  • Ostufer, Kiosk in der Südkurve bei der Kuhsee – Infotafel
  • Südufer, Höhe Basketballplatz
  • Westufer, bei der Liegewiese gegenüber der Gaststätte
  • Nordufer, am Damm zwischen Kuhsee und Hochablass
Eisrettungsleiter am Bootssteg der Wasserwacht

Bitte die Eisrettungsleitern nicht entwenden oder beschädigen, damit im Notfall ein Leben gerettet werden kann. Danke.

Zwei Schwäbische Wasserwacht – Ortsgruppen üben an der Weltneuheit “SLIDEWHEEL“

Am Samstag den 07.Oktober 2017 hatten zwei schwäbische Ortsgruppen der BRK Wasserwacht in Münsterhausen im Landkreis Günzburg die Möglichkeit an einer Weltneuheit eine Übung durchzuführen. In Zusammenarbeit mit den Herstellern Wiegand.Maelzer GmbH und Gerstlauer Amusement Rides GmbH konnte am Prototyp des SLIDEWHEEL, der ersten in sich drehenden Wasserrutsche in Form eines Riesenrades, die Rettung und Evakuierung von Personen geübt und diskutiert werden. Von den Einsatzkräften der Wasserwacht konnten wichtige Erfahrungen und Eindrücke an den Hersteller vermittelt werden, die in die Entwicklung des Prototyp mit einfliesen werden.

Das SLIDEWHEEL, die erste in sich drehende Wasserrutsche in Form eines Riesenrades

Das SLIDEWHEEL ist eine Neuentwicklung der Fa. Wiegand.Maelzer welche in Münsterhausen in Zusammenarbeit mit der Fa. Gerstlauer zum ersten Mal aufgebaut und ausgiebig getestet wird. Nach Ende des Testbetriebes wird die Anlage wieder komplett in ihre Einzelteile zerlegt, fertig lackiert und in Containern verpackt zum Endkunden transportiert für die finale Montage in einem Wasserpark.

Ausrüstung und Wasserwachtler aus Krumbach und Augsburg-Stadt / Kuhsee vor dem Slidewheel

Die zehn Einsatzkräfte der beiden Wasserwacht Ortsgruppen aus Krumbach und Augsburg-Stadt / Kuhsee konnten sich als erstes einen Eindruck der gewaltigen Anlage im trockenen Zustand verschaffen. Mit dem Projektleiter der Firma Wiegand.Maelzer und einem Mitarbeiter der Fa. Gerstlauer, welcher zugleich auch bei der Wasserwacht am Kuhsee ehrenamtlich tätig ist, wurde in Gruppen aufgeteilt die Wasserrutsche von innen besichtigt. Dieses „abgehen im trockenen Zustand“ ist später täglich vor Betriebsstart durch das Wartungspersonal der Betreiber durchzuführen. Die Eindrücke waren einfach gigantisch im inneren der ca. 135 Meter langen und 2,7 Meter Durchmesser messenden Röhre. Wenn man von außen auf die 24 Meter hohe Anlage schaut, dauert es auch ein bisschen, bis jeder realisiert wie das alles so funktioniert. Technik die begeistert – MADE IN GERMANY.

Nach der trockenen Begehung folgte der nasse Teil. Die Wasserwachtler schlüpften in ihre Wasserretter – Ausrüstungen und konnten jeweils in vierer Gruppen in einem Raft – artigen Reifen die Wasserrutsche auch nass Testen. Nach dem sich jeder der anwesenden Wasserwachtler einen Eindruck vom ca. 2 minütigem Rutscherlebnis machen konnte und das Adrenalin abgebaut war wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Rutscher-  und eine Retter – Gruppe. Zur Durchführung der Rettung wurde die Drehbewegung nach dem Start einer Gruppe in die Wasserrutsche abgestellt. An einer definierten Stelle wurde eine Zugangsluke von außen mit einer Hubarbeitsbühne angefahren und geöffnet. Zwei Wasserretter konnte sich nach zustieg in die Röhre einen Überblick verschaffen und unter sicheren Bedingungen die Gruppe der Rutscher zum Ausgang der Wasserrutsche begleiten. Die hierbei gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen wurden in einer Abschluss Besprechung diskutiert und bewertet.

Wasserretter aus Krumbach am Ausgang
Wasserretter vom Kuhsee noch in der Röhre kurz vor dem Ausgang
Alle Wasserwachtler in Wasserretter Ausrüstung auf der Startseite – es geht bald los
Das Team am Start
Die ersten Wasserwachtler im Raft am Start, umringt von weiterem Publikum sowie der Crew von Gerstlauer zur Steuerung der Anlage
Eindrücke vom inneren der Rutsche – die Fahrt beginnt im grünen Segment…
Helmparade am Start

Nach erfolgreichem Abschluss der Rettungsübung, umziehen und einer kleinen Stärkung in der Kantine konnten sich die Wasserwachtler bei einem kleinen Rundgang das Werksgelände in Münsterhausen ansehen wo Achterbahnen, Karussells und Riesenräder entwickelt und hergestellt werden. Am Nachmittag wurden weitere Eindrücke der sich drehenden Wasserrutsche gewonnen, da sich von den beteiligten Firmen ebenfalls Mitarbeiter in das Nasse Vergnügen wagten. Fazit des Tages war, das es nur lachende Gesichter gab.

Danke an die Firmen Wiegand.Maelzer und Gerstlauer Amusement Riedes für die Einladung, denn es ist etwas Besonderes für die Wasserwachtler an so einem Tag dabei sein zu können.

Für Dauer des Testbetriebes konnten von der Augsburger Einsatzgruppe Eiskanal Neoprenanzüge und Wasserretterhelme an die Firmen Wiegand.Maelzer und Gerstlauer nach Münsterhausen ausgeliehen werden, um für entsprechenden Schutz der Tester zu sorgen.

Weitere Informationen gibts auf den Homepages und Facebookseiten von verschiedensten Quellen, einfach mal nach dem SLIDEWHEEL suchen 😉

www.wiegand-maelzer.com

www.gerstlauer-rides.de

www.coasterfriend.de